Am Samstag, den 17.7.2010, machte sich eine Busladung voll Feuerwehrmännern mit ihren Frauen, respektive Freundinnen, in morgendlicher Stunde auf, ihr Feuerwehrmitglied Pierre Stadler samt Bus in Empfang zu nehmen. Pierre Stadler ließ es sich nicht nehmen, nachdem er die Tour minutiös, wenn auch mit genügend Freiraum für den Einzelnen, organisiert hatte, die ganze Truppe auch noch zu chauffieren.
In gewohnt heiterer Runde ging es Richtung Bayreuth. Das Festspielhaus links, bzw. rechts liegen lassend, fuhr der „Chauffeur“ des komfortablen Busses des ortsansässigen Busunternehmens Schneider in die Brauerei „Maisels Weisse“.
Da die Firma Schneider der freiwilligen Feuerwehr schon zwei Kästen Bier für die Fahrt zur Verfügung gestellt hatte, waren die meisten schon gut auf das Thema eingestimmt.
Die Werksbesichtigung einer im funktionierenden Zustand Ende der 70er Jahre stillgelegten Brauerei war ein Erlebnis. Über eine imposante Dampfmaschine (für den Einen), interessante historische Produktionsvorgänge (die im Einzelnen auf Grund des Rheinheitsgebotes in Deutschland im Groben heute noch gelten) (für den Anderen) bis hin zu einer der größten Bierglas- und Schildersammlung war alles dabei, was die Truppe unterhalten konnte. Nicht zu verachten die anschließende Verköstigung, denn wie hätte man sonst sagen können, ob es eine wirklich gute Brauerei war, die man besucht hat?
Die anschließende kurzweilige Fahrt über die wunderschönen fränkischen Dörfer nach Nürnberg erweiterte den Blick auf Deutschlands abwechslungsreiche Landschaften. Nürnberg hat eine Burg, einen sehenswerten Brunnen, viele Einkaufsmöglichkeiten und zum Schluss hatte es ein Paar hungrige Feuerwehrangehörige. Dieser Hunger wurde zum Abschluss in einem Besen in der Nähe von Heilbronn gestillt. Unter allgemeinem Gejohle unterzeichneten alle eine Brauereifahne zum Andenken an diesen Ausflug. Ein gerührter „Hiedl“ verließ als erster samt Frau in Hüffenhardt den Bus, nicht ohne zuvor noch mal den Reise- und Busleiter Pierre Stadler hochleben zu lassen. Es war für alle Beteiligten eine gelungene Fahrt als Dankeschön für die vielen freiwilligen Stunden, die die Florians-Jünger das Jahr über zum Wohl der Bevölkerung leisten.


